Mehr verdienen mit der Press&More Card

Treue Kunden, die einmal oder mehrmals wöchentlich, im Idealfall täglich das Geschäft frequentieren – ein frommer Wunsch? Mit einer Kundenkarte könnte es klappen. Im Rahmen eines Workshops stellte der Presse-Vertrieb Mecklenburg West seinen Einzelhändlern die Press&More Card vor.

Was tun, wenn ehemalige Stammkunden ihre Zeitschriften neuerdings nicht mehr bei Ihnen kaufen, sondern sie zum Beispiel beim wöchentlichen Besuch im Discounter mitnehmen? Wie bindet man Konsumenten dauerhaft an sein Geschäft, wie gelingt es, trotz wachsender Konkurrenz die Presseumsätze zu stabilisieren? Dies und mehr interessierte über 20 Inhaber, Pächter und Mitarbeiter von Presse-Fachgeschäften und Tankstellen, die Ende April beim Presse-Vertrieb Mecklenburg West in Leezen an einem Workshop zum Thema „Aktives Verkaufen“ teilnahmen.

konzept des Kundenbindungsinstruments präsentierte. In der weiteren offen gehaltenen Präsentation konnten die Teilnehmer auch gleichzeitig und unmittelbar Fragen zu Systemvoraussetzungen, zur Datensicherheit, zu Verfahrensfragen und den Kosten stellen. So werden beispielsweise mit den 6,95 Euro, die jede Akzeptanzstelle monatlich zahlen muss, vorrangig die Unterhaltungskosten des Systems gedeckt, der Erfolg am P.o.S. ist hochgradig vom Einsatzwillen des Einzelhändlers und seinem Geschick abhängig, Kunden mit dieser Card an seinen Shop zu binden.

Kunden an den Shop binden

PMW-Geschäftsführer Udo Koska und sein Team hatten dazu Jörg Weigelt und Stefan Elias von der Firma PWV/ Press&More GmbH eingeladen, die Händler über das Konzept der Press&More Card zu informieren. Einen guten Einstieg ins Thema lieferte ein Info-Trailer, der das Gesamt-

informieren und diskutieren: Im Anschluss an die Präsentation hatten die Workshop-Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen

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Stefan Elias, Geschäftsführer der PWV GmbH, im Gespräch mit mecklenburgischen Pressehändlern

 

Nachweisbarer Erfolg

Zahlreiche Beispiele belegen, dass die Bonhöhen von Cardnutzern sich überdurchschnittlich entwickeln, erklärte Elias – eine Tatsache, die jeder Anbieter von auf dem Markt befindlichen aktiven Kundenkarten ausweisen könne. Der Umstand, dass die Presse bei anderen Systemen durch die Preisbindung von der Rabattie-rung prinzipiell ausgenommen ist, war den meisten der Workshopbesucher zwar bekannt, aber nicht bewusst. In den nachfolgenden individuellen Gesprächen zeigte sich die Mehrheit der Workshop-Teilnehmer sehr offen für einen Einsatz dieser Card in ihren Shops. Auch im Grosso zeigte man sich überzeugt: Der Pressevertrieb Mecklenburg West wird seine engagierten Einzelhändler bei der Umsetzung der Press&More Card unterstützen – als ein Baustein zur Förderung des Pressefachhandels in der Region. (is)

Quelle: Juli 2008, Presse Report, Seite 22